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Jakobs – Pilgerweg

Auch im Mittelalter gab es eine Art Tourismus – die Wallfahrten.

Diese Wallfahrten nach Santiago de Compostela, nach Rom oder nach Jerusalem waren allerdings weniger komfortabel als heute. Sie dauerten sehr viel länger und sie waren sehr viel gefährlicher als heute.

Überall lauerten Gefahren und der ganze Hin- und Rückweg musste zu Fuß bewältigt werden. So dauerte ein Weg nach Santiago de Compostela schnell einmal vier bis sieben Monate.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich im Fach „Evangelische Religion“ während des Schuljahres 2009 / 2010 mit den religiösen Aspekten des Mittelalters – und hier eben auch mit den Wallfahrten.

Es wäre bestimmt eine interessante Erfahrung gewesen, den Jakobsweg von Pirmasens nach Nordspanien ganz zu gehen – oder zumindest Teile von ihm.

Da dies, wie man sich vorstellen kann, schon wegen der notwendigen Zeiträume nicht geht, wählten die Schülerinnen und Schüler eine geographische Region oder eine Stadt auf diesem Weg und beschäftigten sich mit dieser. Sie sammelten Informationen aus unterschiedlichen Büchern oder aus dem Internet und gestalteten aus dem gesammelten Material eine Mappe im Umfang von sieben bis zehn Seiten.

In einem zweiten Schritt stellten sie aus den Informationen dieser Mappe eine kleine mündliche Präsentation und ein Präsentationsplakat zusammen. Beides stellten sie den übrigen Schülerinnen und Schülern der Lerngruppe vor, so dass am Ende aus den vielen kleinen Puzzleteilen der ganze Jakobsweg für alle erkennbar wurde: die Regionen, die Städte, die berühmten Menschen, die in diesen Regionen wirkten, was an den jeweiligen Orten auf dem Jakobsweg gegessen wird.

Die erste Zahl, die sie beim Namen finden, bezeichnet die fortlaufende Nummer er Stationen auf dem Jakobsweg. Einige Stationen wurden nicht gewählt, so dass manche Zahlen die fortlaufende Zählung unterbrechen.

Da es sich um zwei Lerngruppen handelte, sind bestimmte Stationen zweimal vergeben. Dies wird an der zweiten Zahl des Namens, der Zahl nach dem Unterstich deutlich.

Die Schülerinnen und Schüler sollten ihre Namen auf die Rückseite ihres Plakates schreiben. Bei den Plakaten, bei denen dies nicht der Fall war, griff ich ein und machte, sofern ich darauf aufmerksam wurde, den Namen der Schülerin oder des Schülers unkenntlich. Leider gelang mir dies nur recht unvollkommen.